Offen gesagt…

“Ihr seid aber teuer und habt ganz schön gesalzene Preise“

… haben wir das wirklich? Auf jeden Fall haben wir keine Geheimnisse und möchten Dir ganz OFFEN SAGEN, was denn alles – außer ganz viel liebevoller Handarbeit – noch so in unseren Unikaten steckt.

„Die Jeans bekommt Ihr doch gespendet und sie kosten Euch nichts“

Stimmt!
Aber wir müssen mit unseren Autos zu den Jeansspender*Innen fahren und die Jeans einsammeln – das kostet Benzingeld und Zeit. Für Jeans , die “von weiter weg” kommen, übernehmen wir auch die Portokosten für die Zusendung.

Vor der Weiterverarbeitung waschen wir grundsätzlich alle gespendeten Jeans aus Hygienegründen erst einmal auf 90°C. Anschließend kommen sie noch ‘ne Runde in den Trockner – das kostet Wasser, Strom, Waschmittel und unsere Zeit zu Hause.

Als nächstes werden die Jeans in unseren angemieteten Räumen eingelagert, bevor sie von uns aufgetrennt und gebügelt werden – das kostet uns Miete, Nebenkosten und Zeit.

Endlich kann dann mit dem Zuschnitt begonnen werden – ach ja, das kostet Zeit.

„Ihr braucht doch nur Stoff“

Stimmt nicht ganz! Wir haben auch:

Materialkosten

Zusätzlich zum Jeansstoff brauchen wir noch viele andere Kleinigkeiten, die auch bezahlt werden wollen: z.B. Baumwollstoffe für die Rückseite der Platz-/Tischsets oder das „Innenleben“ der Shoppertasche. Dann natürlich noch die Lederriemen, damit Du die Shoppertasche auch tragen kannst. Kleinkram, wie: Vlieseline, Schnallen, Magnetverschlüsse, Reißverschlüsse, Nieten, Karabinerhaken usw.

Laufende Kosten

… haben wir natürlich auch noch. Dazu gehören Ausgaben für unsere angemieteten Räume, die Wartung der Nähmaschinen/ PCs, Kosten für Versicherungen, Internet, Berufsgenossenschaft, Industrie- und Handelskammer und so weiter

Mehrwertsteuer

Ach ja, das Finanzamt schenkt uns ja auch nichts… Wir müssen auf unsere Produkte 19% Mehrwertsteuer erheben und abführen.

Verpackung und Versand

Zum guten Schluss müssen die Bestellungen natürlich auch zu Dir kommen. Es ist uns wichtig, dass wir auch hier an die Umwelt denken und auf Nachhaltigkeit achten.

Wir haben daher den Gedanken unseres Zulieferers aufgegriffen, nämlich dass kein einziger weiterer Baum für unsere Versandverpackungen sterben muss. Deshalb haben wir für uns entschieden, alle Sendungen in Graskartons zu versenden. Grasfaserverpackung schonen Ressourcen wie Wasser und Energie, sie beinhalten keine frischen Zellstoffe, riechen toll nach Wiese und sind regional hergestellt. Das Tolle daran, preislich ist gar kein großer Unterschied zu den „normalen Kartons“!

Wenn Dein neues Lieblingsprodukt dann endlich verpackt ist, müssen wir die Päckchen und Kartons noch zur Post bringen – auch das verursacht Benzingeld und Zeit.

„Ihr verdient aber ganz ordentlich an den Produkten!“

Unser ganzes Herzblut steckt im Löwenherz.

Steffie ist zuständig für den Bereich des Nähens und dafür, unsere Ideen aus dem Kopf aufs Papier bzw. auf den Stoff zu bringen. Schnittmuster werden erstellt, Stoffe zugeschnitten, ausgemessen, Prototypen angefertigt und noch viel mehr.

Ich (Sabine) beschäftige mich mit allem, was mit dem Onlineshop, der Homepage und der Buchhaltung, mit der Werbung, dem Einkauf, Socialmedia und noch 1000 anderen Kleinigkeiten zu tun hat.

Da gehen pro Monate schon etliche Stunden drauf, denn auch „nach Feierabend“ sind wir gedanklich immer noch ein Stückchen im Löwenherz. Das war uns alles bewusst, als wir den Schritt in unsere Selbständigkeit gegangen sind. Auch, dass in den ersten Monaten kein monatliches Gehalt für uns abfällt. Wir sind in der Gründungsphase und freuen uns, wenn sich die Kosten decken.

Du siehst, von der ersten Abholung der ausrangierten Jeans, bis zum Versenden des daraus entstandenen Produktes, muss doch einiges an Zeit und auch ein bisschen Geld in die Hand genommen werden!

Aber weißt Du was? … und das ist das Allerwichtigste: es macht uns irre Spaß und wir glauben fest daran!

Liebe Grüße senden Dir

Löwenherz-Düsseldorf